1. Das Wichtigste zuerst: Kaltmiete vs. Warmmiete
In Österreichischen Immobilieninseraten sehen Sie oft niedrige Preise, die täuschen können. Achten Sie auf den Unterschied:
● Nettomiete (Kaltmiete): Nur die Miete für die Raumnutzung.
● Betriebskosten (BK): Gebühren für Müll, Wasser, Hausreinigung und Verwaltung.
● Bruttomiete (Warmmiete): Das ist der Betrag, den Sie am Ende wirklich überweisen müssen (inkl. Steuer).
Tipp: Rechnen Sie immer mit einer Kaution von 3 Bruttomonatsmieten, die Sie beim Einzug hinterlegen müssen.
2. Der große Vorteil: Provisionsfrei mieten
Seit dem Sommer 2023 gilt in Österreich das Bestellerprinzip. Das ist eine hervorragende Nachricht für Mieter!
Das bedeutet: Wer den Makler bestellt, bezahlt ihn auch. In den meisten Fällen ist das der Vermieter. Suchen Sie gezielt nach Inseraten mit dem Kennzeichen "Provisionsfrei". Sie sparen sich dadurch oft bis zu zwei Monatsmieten an Gebühren, die Sie stattdessen in neue Möbel investieren können.
3.Geheimtipp:Genossenschaftswohnungen
Für langfristiges Wohnen sind Genossenschaftswohnungen (gemeinnütziger Wohnbau) die beste Wahl in Österreich.
● Vorteil: Die Mieten sind gesetzlich geregelt und oft deutlich unter dem Marktpreis.
● Nachteil: Oft gibt es Wartelisten oder man muss einen sogenannten "Finanzierungsbeitrag" leisten.
Viele suchen online gezielt nach "Sofort verfügbare Genossenschaftswohnungen" oder "Wohnungen mit Kaufoption", um diese günstigen Konditionen zu nutzen.
4. Wo findet man die besten Wohnungen?
Neben den großen Immobilienportalen gibt es regionale Unterschiede:
● Wien (Vienna): Schauen Sie in den Außenbezirken (z.B. 10., 11., 21. oder 22. Bezirk). Hier ist der Quadratmeterpreis oft viel niedriger als innerhalb des Gürtels, bei dennoch hervorragender U-Bahn-Anbindung.
● Bundesländer: In Graz, Linz oder Klagenfurt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis oft besser als in der Hauptstadt.
5. Checkliste für Ihre Bewerbung
Wenn Sie eine Besichtigung haben, seien Sie vorbereitet. Vermieter entscheiden oft schnell. Bringen Sie diese Unterlagen am besten gleich mit:
1. Lichtbildausweis (Pass/Personalausweis).
2. Die letzten drei Gehaltszettel (Einkommensnachweis).
3. Aktueller KSV-Auszug (Bonitätsprüfung) – das schafft Vertrauen.
Fazit: Vergleichen lohnt sich
Der österreichische Immobilienmarkt bewegt sich schnell. Egal ob Altbau, Neubau oder Haus zur Miete – nutzen Sie Suchfunktionen, um Preise in Ihrer Wunschgegend zu vergleichen. Wer schnell reagiert und alle Unterlagen parat hat, bekommt den Zuschlag.
Starten Sie Ihre Suche jetzt und entdecken Sie aktuelle Angebote in Ihrer Region.
2. Der große Vorteil: Provisionsfrei mieten
5. Checkliste für Ihre Bewerbung





